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Spinat-Ziegenkäse-Tartelettes mit Wachtelei: Das ideale Osterrezept
Diese kleinen Spinat-Ziegenkäse-Tartelettes mit Wachtelei sind die perfekte Ergänzung für jeden Osterbrunch. Ihre unwiderstehliche Kombination aus einem krossen Polenta-Mürbeteig, einer zarten Spinat-Ziegenkäse-Füllung und einem kleinen Wachtelei macht sie zu einem Highlight des Frühlings. Egal, ob zum festlichen Osterfrühstück oder als elegante Vorspeise, dieses unkomplizierte vegetarische Gericht kann wunderbar im Voraus zubereitet werden.
Kaum hat der März begonnen, scheint die Zeit zu fliegen und Ostern steht schon fast vor der Tür. Obwohl die magische Vorstellung vom Osterhasen verblasst ist und niemand mehr Eier für uns versteckt, lieben wir die Tradition des Osterbrunchs nach wie vor. Ein ausgedehntes Osterfrühstück ist einfach unverzichtbar, um den Frühling gebührend zu begrüßen. Es ist die ideale Gelegenheit, sich von den schweren Wintergerichten zu verabschieden und die Küche mit frischen, lebhaften Farben und Aromen zu beleben. Der März bringt nicht nur mehr Sonnenstunden, sondern auch eine Fülle an frischen grünen Zutaten. Der erste Spinat wartet darauf, verarbeitet zu werden, der Bärlauch verströmt seinen aromatischen Duft im Wald, und der erste Spargel ist bereits auf den Wochenmärkten zu finden.
Die Vorfreude auf frische grüne Zutaten und den traditionellen Osterbrunch haben wir in diesem Rezept für Spinat-Ziegenkäse-Tartelettes mit Ei vereint, die sich hervorragend für ein Osterfrühstück eignen. Auf einem knusprigen Mürbeteigboden treffen zarter Babyspinat und geröstete Pinienkerne auf eine cremige Ziegenkäsefüllung mit Ei und Knoblauch. Ein kleines Wachtelei krönt jedes Tartelette und verleiht ihm eine charmante österliche Note. Diese kleinen Kunstwerke lassen sich wunderbar vorbereiten und können, falls wider Erwarten nicht alle sofort verspeist werden, sogar eingefroren werden. Ob als herzhafter Star Ihres Osterbrunchs, als feine Vorspeise für das Festtagsmenü oder einfach als Hommage an den Frühling – diese Spinat-Ziegenkäse-Tartelettes sind die perfekte Wahl für die Osterzeit.
Wer bereits Tartes oder Quiches gebacken hat, ist sicherlich schon auf den Begriff „Blindbacken“ gestoßen. Klingt komplizierter, als es ist: Blindbacken bedeutet, dass ein Teigboden, meist Mürbeteig, ohne Füllung vorgebacken wird. Dabei wird der Teig mit einem Gewicht beschwert, damit er beim Backen seine Form behält, keine Blasen wirft und bereits eine leichte Knusprigkeit entwickelt. Zuerst wird der ausgerollte Teig in die gefettete Form gelegt und gut an Boden und Rändern angedrückt. Danach sticht man den Teigboden mehrmals mit einer Gabel ein, bedeckt ihn mit Backpapier und beschwert dieses mit getrockneten Hülsenfrüchten, Reis oder speziellen Backerbsen. Im vorgeheizten Ofen wird der Teig dann etwa 15 Minuten vorgebacken. Dieses Gewicht verhindert das Aufgehen des Bodens.
Der Hauptgrund, warum dieser Schritt unerlässlich ist: Ohne Blindbacken könnte der Teigboden weich und matschig werden, sobald die feuchte Füllung hinzugefügt wird. Besonders bei einer cremigen Ei-Käse-Masse, wie unserer Ziegenkäsefüllung, ist dies problematisch. Die 15 Minuten im Ofen mit Beschwerung sorgen dafür, dass der Teig eine stabile Grundstruktur entwickelt, bevor die Füllung hinzukommt. Das Ergebnis ist ein wunderbar knuspriger, goldbrauner Tartelette-Boden. Die zum Beschweren verwendeten Hülsenfrüchte oder anderen Materialien sollten danach nicht mehr zum Kochen verwendet werden. Sie können jedoch in einem Behälter aufbewahrt und immer wieder für das Blindbacken genutzt werden.
Hier sind weitere kulinarische Ideen, die ideal für die Osterzeit sind und Ihren Brunch- oder Frühstückstisch bereichern – von herzhaft bis süß:
- Kartoffelnestchen mit Grüner-Soße-Kräutern
- Herzhafter Hefezopf mit Grüner-Soße-Kräutern
- Karottenkuchen-Pancakes
- Bärlauch-Brioches
- Grüne Frühlingsquiche mit Spargel, Erbsen, Ziegenkäse und Kräutern
- Eingelegte Eier: Zwei Varianten
- Veganer Bärlauch-Kartoffel-Aufstrich
- Rübli-Donuts aus dem Ofen
- Nusszopf mit Eierlikör und Marzipan
Für sieben Tartelettes mit einem Durchmesser von 12 cm benötigen Sie folgende Zutaten und gehen wie folgt vor:
Zutaten
- 250 g Mehl, plus etwas mehr zum Ausrollen
- 50 g Polentagrieß
- 1 EL Zucker
- Salz
- 150 g kalte Butter, plus etwas mehr zum Einfetten der Formen
- 2 Schalotten
- 1 Knoblauchzehe
- 500 g Babyspinat
- 1 EL Olivenöl
- 35 g Pinienkerne
- Frisch geriebene Muskatnuss
- Pfeffer
- Piment d’Espelette (oder andere Chiliflocken)
- 200 g Ziegenfrischkäse
- 3 Eier
- 100 ml Milch
- 7 Wachteleier
Zubereitung
- Vermischen Sie Mehl, Polentagrieß, Zucker und 1 Teelöffel Salz in einer Schüssel. Fügen Sie die kalte, gewürfelte Butter hinzu. Geben Sie nach und nach 100 ml eiskaltes Wasser dazu und kneten Sie alles nur so lange, bis sich die Zutaten gerade eben verbunden haben. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und stellen Sie ihn 30 Minuten lang in den Kühlschrank.
- In der Zwischenzeit die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Spinat waschen und trockenschleudern. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, Schalotten und Knoblauch darin kurz andünsten. Die Pinienkerne hinzufügen und kurz mitrösten. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Alles kräftig mit Muskat, Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen und die Pfanne vom Herd nehmen.
- Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fetten Sie 7 Tartelette-Förmchen (ca. 12 cm Durchmesser) mit etwas Butter ein. Nehmen Sie den Mürbeteig aus dem Kühlschrank, kneten Sie ihn kurz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durch und teilen Sie ihn in 7 gleichgroße Portionen. Rollen Sie jedes Teigstück rund und etwas größer als die Förmchen aus, kleiden Sie die Förmchen damit aus und drücken Sie den Teig gut an Boden und Rand fest. Schneiden Sie überschüssigen Teig ab. Stechen Sie den Boden mehrfach mit einer Gabel ein. Bedecken Sie den Teig mit Backpapier, füllen Sie die Formen mit getrockneten Hülsenfrüchten zum Blindbacken auf und backen Sie die Böden 15 Minuten im Ofen vor.
- In der Zwischenzeit den Ziegenfrischkäse mit den Eiern und der Milch in einer Schüssel zu einer glatten Masse verrühren. Die abgekühlte Spinatmischung unterheben. Die vorgebackenen Tartelettes aus dem Ofen nehmen, das Backpapier samt Hülsenfrüchten entfernen. Verteilen Sie die Spinat-Ziegenkäse-Masse gleichmäßig auf den Böden und drücken Sie mit einem Löffel kleine Mulden in die Mitte der Tartelettes. Schlagen Sie die Wachteleier einzeln in eine kleine Schale und lassen Sie jeweils 1 Ei in die Mulden der Tartelettes gleiten. Backen Sie die Spinat-Tartelettes etwa 30 Minuten lang auf der mittleren Schiene des Ofens goldbraun. Nehmen Sie die Spinat-Ziegenkäse-Tartelettes aus dem Ofen und servieren Sie sie warm oder abgekühlt.
Tipp zur Variation der Füllung: Je nach Geschmack und Saison lässt sich die Füllung leicht anpassen. Statt Spinat kann auch Bärlauch verwendet werden, und zerbröselter Feta bietet eine würzige Alternative zum Ziegenkäse.
Tipp zum Einfrieren und Aufwärmen: Die Tartelettes lassen sich hervorragend einfrieren. Nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und einzeln oder gestapelt, durch Alufolie getrennt, in einem Gefrierbeutel einfrieren. Beachten Sie, dass das Eigelb nach dem Auftauen leicht seine Textur verlieren kann; der Geschmack bleibt jedoch unbeeinflusst. Um dies zu vermeiden, können Sie die Tartelettes ohne Ei einfrieren und die Wachteleier erst kurz vor dem Aufbacken frisch auf die Tartelettes geben.
Um ein Aufweichen des Bodens zu verhindern, ist die Mikrowelle zum Aufwärmen ungeeignet. Der Backofen ist die bessere Wahl: Die Tartelettes bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–15 Minuten erwärmen, bis sie gleichmäßig heiß sind.
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