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Ibasho im The Dean Munich: Eine japanische Genussreise im Herzen des Westends
Im The Dean Munich hat ein neues japanisches Restaurant, Ibasho, seine Pforten geöffnet. Nur eine Woche nach seiner Eröffnung präsentierte es eine breite Palette an Sushi-Kreationen, Spezialitäten vom Robata-Grill und eine innovative Bar, die sich schnell als Highlight etablierte. Dieses Restaurant tritt die Nachfolge des Izakaya Munich an und hat ein völlig neues Konzept, das sowohl die kulinarische als auch die gestalterische Identität neu definiert.
Das neue Interieur des Ibasho wurde von Innenarchitektin Tatjana von Stein entworfen und stellt einen deutlichen Bruch zum Vorgänger dar. Während das Izakaya durch dunkle Töne und künstliches Licht eine nächtliche Atmosphäre schuf, präsentiert sich das Ibasho hell und einladend. Die Gestaltung vereint Art-Déco-Elemente mit Seventies-Flair und japanischer Ästhetik, akzentuiert durch warme Rottöne und beige Wände. Auch die Bar wurde neu positioniert und bietet nun eine erhöhte Sitzgelegenheit, die es den Gästen ermöglicht, mit den Barkeepern auf Augenhöhe zu kommunizieren. Unter der Leitung des bekannten Münchner Barchefs Philipp Fröhlich, ehemals von der Trisoux Bar, bietet das Ibasho eine japanisch inspirierte Cocktailkarte, die das kulinarische Erlebnis perfekt abrundet. Die Speisekarte ist auf Sharing-Plates ausgelegt und beginnt mit begeisternden Vorspeisen wie Baby-Spinat-Salat mit Yuzu-Trüffel-Dressing und Wolfsbarsch-Ceviche. Auch das Sushi, insbesondere das Oshi-Zushi, beeindruckt durch seine Qualität und Präsentation. Hauptgerichte vom Robata-Grill, darunter Rib-Eye-Steak und Black Cod, runden das Angebot ab. Ein besonderes Highlight ist das Dessert, bei dem die Bar mit Kreationen wie dem Yuki Royale glänzt, einem japanischen Kir Royal, der am Tisch mit Kakigori-Eis zubereitet wird.
Obwohl die Küche des Ibasho, gemessen am Vorgänger Izakaya, noch Raum für Weiterentwicklung bietet, überzeugen das Gesamtkonzept, das Design und die Bar vollends. Besonders hervorzuheben ist die Bar unter der Leitung von Philipp Fröhlich, die bereits kurz nach der Eröffnung ein hohes Niveau erreicht hat und ein großes Potenzial für die Zukunft birgt. Auch der ehemalige Red Room des Hotels wird ab September in eine „Listening Bar“ umgewandelt, die den Fokus auf entspannte Abende bei guten Drinks und sorgfältig ausgewählter Hintergrundmusik legt. Das The Dean Munich und das Ibasho sind damit nicht nur eine Bereicherung für das Westend, sondern ein bemerkenswert durchdachtes Gesamtkonzept, das mit Spannung auf die erste Oktoberfest-Saison blickt.
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